Die neuen Materialen

Auf den neuen Verpackungsmaterialen am Markt findet man aktuell eine Vielzahl von Logos, Zertifikaten, Siegeln und undefinierter Standards. Die Begriffe „Bio-Kunststoff“ und „Bio-Folie“ sind nicht geschützt, definiert oder industriell spezifiziert. Immer häufiger sehen wir uns bei ROPEX mit Anfragen konfrontiert wie: „Wir wollen unsere Produktion umstellen auf Biofolien, also auf biobasierte und biologisch abbaubare Folien, jedoch funktioniert unsere Siegeltechnologie nicht mehr.“ 
Um die Begriffe zu erläutern und das Verständnis zu erleichtern, bieten wir nachfolgend eine kleine Hilfe:

 

Biobasierte Folien
Biobasierte Folien bestehen teilweise oder ganz aus nachwachsenden Rohstoffen. Das sind beispielsweise Mais, Kartoffeln, Zuckerrohr und Weizen. Der Anteil kann hierbei zwischen 20 und 100 Prozent variieren. Biobasierte Folien können biologisch abbaubar sein, müssen es aber nicht.

 

Biologisch abbaubare Folien
Biologisch abbaubare Folien werden nach der Zeitdauer ihres biologischen Abbaus unterschieden. Gemäß der DIN EN 13432 testen Labore nach entsprechenden wissenschaftlichen Methoden, wie lange ein „90%ig biologischer Abbau“ tatsächlich dauert. Bestätigt und zertifiziert werden die Einstufungen „biologisch abbaubar“ (24 Monate), „Garten kompostierbar“ (12 Monate) und „Industriell kompostierbar“ (6 Monate).

 

ROPEX bietet Ihnen eine Analyse Ihrer Folie an. Wir verstehen deren Siegeleigenschaften, ermitteln das thermische Prozessfenster und stimmen den optimalen Parametersatz aus Temperatur, Druck und Zeit für Ihre Applikation spezifisch ab, unabhängig vom aufgedruckten Biosiegel.